Magnetfeldtherapie am Pferd Bei der Magnetfeldbehandlung handelt es sich um eine sehr alte Form der physikalischen Therapie. Die Ursprünge können tatsächlich bis in die Zeit vor Christus zurück verfolgt werden.
Vor rund 140 Jahren wurden bereits die ersten Magnetfeldtherapiegeräte käuflich angeboten. Wie zahlreiche andere natürlichen Behandlungsverfahren, wurde auch die Magnetfeldbehandlung zwischendurch (insbesondere durch die Entdeckung der Antibiotika) verdrängt. Heute ist die Magnetfeldtherapie weltweit verbreitet und es gibt eine große Anzahl wissenschaftlicher Abhandlungen über die therapeutische Wirkung dieses Behandlungsverfahrens.
Was versteht man unter Magnetismus? Es handelt sich um die Eigenschaften aller Stoffe, in einem magnetischen Feld Kraftwirkungen zu erfahren oder auszuüben. In der Medizin fand sich diese Erkenntnis sowohl in der Magnetfeldtherapie als auch in der Kernspin-Diagnostik. Magnetismus bezeichnet die Fähigkeit, bestimmte Stoffe anzuziehen oder abzustoßen.
Magnetfelder können den lebenden Organismus bioenergetisch beeinflussen. Hierbei ändern sich bei verschiedenen Erkrankungen das Grenzflächenpotential der Zelle im Organismus gegenüber dem Normwert. Magnetfelder durchdringen den Körper und damit auch jede in diesem Bereich liegende Zelle.
Bei dem zu behandelnden Pferd kommt es zur: 1. besseren Durchblutung der Gefäße 2. Steigerung des Sauerstoffgehaltes bis zu 200% 3. Verbesserung des Zitronensäurezyklus der Zelle 4. Besserung des Abtransports von Stoffwechselschlacken
Der Einsatz von Magnetfeldtherapie-Geräten bei erkranten Pferden kann erfolgen durch: 1. Magnetfeldmanschetten 2. Magnetfeldgamaschen 3. Magnetfelddecken 4. Magnetfeld-Pflaster 5. Elektrische Magnetfeld-Therapie-Geräte
Eine Magnetfeldtherapie beim Pferde sollte nicht erfolgen bei: -Trächtigkeit -Pilzinfektionen -Akute Infektionserkrankungen